Vereinsgeschichte DUC-Kehl.e.V.

Der DUC wurde im Juni 1973 im Gasthaus „Barbarossa*“ unter dem ursprünglichen Namen "Euro-Tauchclub-Oberrhein“ in Kehl am Rhein gegründet.

Schon bald, im Jahre 1974, wurde bei der Mitgliederversammlung der Name in „Deutscher Unterwasser Club Kehl e.V.“ geändert.

Seither besteht Mitgliedschaft in den Verbänden:

- Badischer Tauchsportverband e.V.

- Verband Deutscher Sporttaucher e.V.

- Badischer Sportbund Freiburg e.V.

Verschiedene Vereinsveranstaltungen folgten. Unter Anderem wurde 1974 die erste Vereinsmeisterschaft im Orientierungstauchen durchgeführt.

Schon bald benötigte man ein Vereinsheim. Es wurde die ehemalige Baubaracke der Fa. Jankowitz in der Friedrichstraße angemietet und renoviert.

Da Tauchsport und Reisen eine Einheit bilden, wurde 1979 die erste Vereinsausfahrt nach Ägypten ans Rote Meer organisiert. Das damals noch unberührte Rote Meer bot alles, was die Taucherherzen höher schlagen ließ.

Im Jahre 1982 wurde das ehemalige Vivarium der Stadt Kehl in der Wilhelmschule geschlossen. Die Räumlichkeiten boten sich für die Vereinsnutzung an und wurden von der Stadt Kehl zur Verfügung gestellt.  In über 3000 Stunden Eigenleistung wurde das neue Clubheim gestaltet. Der Aufwand hat sich gelohnt. Im April 1983 wurde die Einweihung des neuen Clubheim gefeiert. Bis heute ist es Dreh-und Angelpunkt des DUC.

Ab dem Zeitpunkt war es dem DUC dann auch möglich, während der Wintersaison das städtische Hallenbad zum Training zu nutzen.

Die Voraussetzungen für ein reges Vereinsleben waren geschaffen. In den kommenden Jahren folgten verschiedene Vereinsaktivitäten. Rheinschwimmen, Aktion „Sauberer Altrhein“, Waldspeck, Weihnachtsfeiern, Fastnacht, Diaabende, Silvestertauchen, Ostereiertauchen, Schatztauchen. Druckkammerseminare in Überlingen, Erste-Hilfe-Kurse mit HLW, Seereinigungen, Technikseminare, Paellaeparty und noch vieles mehr.

Clubausflüge nach Spanien / Italien. / Malta / Ägypten / Malediven /, etc., wurden regelmäßig durchgeführt. Vorträge dazu gab es für die Öffentlichkeit in der Kehler Stadthalle.

Weiterhin gab es Vorträge von B. Hasenmaier, einem bekannten Höhlentaucher, zum Thema  "Höhlentauchen auf  der Schwäbischen Alb" sowie eine Live-Diashow von David Hettich zum Thema "Das Element Wasser".

In den Jahren 1987/1988 erfuhr der Verein einen größeren Aufschwung. Die Ausbildung zum Sporttaucher / Bronze / Silber / Gold  wurde nach den Richtlinien des VDST – CMAS durchgeführt. .  

Mit Rudolf Schneider hatte man einen Übungsleiter und Tauchlehrer.

Es folgten weitere Tauchreisen nach Ägypten. Unter anderem eine Tauchsafari auf der „Balena“. Diese liegt seit 2001 auf Grund in Hurghada und ist jetzt ein beliebtes, sehr schön bewachsenes Wrack. Wegen der geringen Tauchtiefe ist es für Anfänger bestens geeignet.

Mit Jürgen Wandres und Jürgen Rupp hatte man ab 1996 zwei weitere Übungsleiter und Tauchlehrer, somit konnten Schnuppertauchen, Kinderschwimmen und Schnorcheln unter Vereinsregie für die Öffentlichkeit regelmäßig angeboten werden.

Zur gleichen Zeit wurden vereinseigene Tauchgeräte und ein Kompressor angeschafft. Übungsleiter, Tauchlehrer, Vorstandschaft und Mitglieder waren sich einig, ihre Aufgaben ehrenamtlich zu leisten. Nur dadurch waren die großen Investitionen möglich. Gleichzeitig gab es Zuschüsse vom BTSV und vom BSB.

Ebenso gab es (anonyme) Spenden von Vereinsmitgliedern. Komplette Tauchausrüstungen, Sauerstoff-Notfallkoffer, Tageslichtprojektor und Leinwand, Fernseher, Stereoanlage und verschiedene Einrichtungsgegenstände wurden gespendet.

Der wohl prominenteste Taucher, der im DUC e.V in Kehl ausgebildet wurde, ist der bekannte Unterwasserarchäologe, Höhlentaucher und Meeresbiologe Uli Kunz (http://kunzgalerie.de).

*Mit freundlicher Genehmigung der Redaktion des Baden-Online (20.02.2018).


*Kehler Zeitung am 21.Mai 1973